Faxe empfangen, jedoch nicht tele-fonieren oder Faxe versenden (da-bei bin ich echt darauf angewiesen, auch Faxe versenden zu können). 8Bei der Arbeit bin ich nun den ganzen Tag statt wie vorher von Kindern, von betagten Menschen umgeben, und die Luft im Team knisterte re-gelrecht. Meine Betreuung war nur bis in die Hälfte meines Praktikums geregelt und was danach kommen würde, war noch unklar. Dazu konnten meine Freiwünsche für den Drehtag in Wien und das Freundes-treffen im Mai aufgrund von Perso-nalmangel bis auf weiteres nicht bewilligt werden. Nach meinem ersten Arbeitstag wollte ich nur noch nach Hause. Ich fühlte mich so verlassen und alleine, und ich konnte es überhaupt nicht verstehen, weshalb mich der HERR ausgerechnet an diesen schreckli-chen Ort gestellt hatte. Da stieg in mir plötzlich die Einlei-tung der Botschaft „Prozess der Umverteilung“ von Ivo hoch: Gott macht uns Vorwürfe, wenn wir vor aussergewöhnlich brutalen Umstän-den, Situationen und Naturgewalten ins Zweifeln kommen. Er fordert uns auf, in diesen glaubend zu blei-ben und auszuharren. Nun sah ich es! Meine jetzige Situation ist das praktische Übungsfeld, diese Bot-schaft in die Praxis zu bringen. So entschied ich mich: Ich bleibe! Im Moment änderte sich äusserlich noch nichts, doch ich fühlte mich nicht mehr alleine ☺. Mittlerweile hat sich auch schon ei-niges an meinen Umständen getan: Der Herr hat mich verändert, ich fühle mich nun in meinem Zimmer ganz wohl. Das WC ist nicht mehr verstopft, und sowohl mein Telefon als auch Fax funktionieren ☺. Die Menschen bei meiner Arbeit habe ich ins Herz geschlossen und auch die Situation im Team hat sich ent-spannt. Meine Betreuung ist nun bis zum Ende der Praktikumszeit gere-gelt und meine Freiwünsche konn-ten alle bewilligt werden. Wenn das nicht Gottes Kraft ist, die da mäch-tig eingegriffen hat!!! Ich möchte auch Dich ermutigen, in den unmöglichsten und extremsten Situationen und Umständen Deines Lebens glaubend zu bleiben, bis dass ER selbst Dir Rettung und Hilfe ver-schafft. 🙁 😉 🙂